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04.02.2014

4.Bürgerforum „Soziales und Gesundheit“ - Pressemitteilung Landrats- und Kreistagswahlkampf der CSU im Landkreis Neu-Ulm

Voller Erfolg für die CSU im Landkreis Neu-Ulm und ihren Landratskandidaten Thorsten Freudenberger auch beim vierten Bürgerforum im „Rose-Saal“ in Weißenhorn-Grafertshofen. „Näher am Menschen: Hilfen in allen Notlagen - Medizinische Versorgung - Soziales und Familie“ war das Thema. Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern waren Haus-, Fach- und Klinikärzte, Beschäftigte im Gesundheitsbereich und Vertreter von Sozial- und Senioreneinrichtungen sowie von Pflegediensten gekommen. Zu seinen Programmbausteinen erklärte Landratskandidat Thorsten Freudenberger, dass er sein besonderes Augenmerk auf die Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft und auf die Familienfreundlichkeit mit dem Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf richten werde. Bei der Bereitstellung von auseichendem und bezahlbarem Wohnraum werde der Landkreis ohne eigene Zuständigkeit, jedoch koordinierend mitwirken. Soziale Fragen müssten die Kernanliegen der Kommunalpolitik sein, die als Dienst am Menschen zu verstehen sei.

In das Thema führten der Vorsitzende der CSU-Bezirkstagsfraktion, Herbert Pressl („Solidarische Hilfe und ihre Finanzierbarkeit“), und der frühere Stiftungsdirektor und Kreisklinikenmanager, Konrad Hunger („Absicherung des Erfolgsmodells ‚Drei-Kliniken-System‘“) ein.
Herbert Pressl führte aus, dass der Landkreis auch im Zusammenwirken mit kirchlichen und freien Trägern der Wohlfahrtspflege eine Vielzahl von ambulanten und stationären Hilfsangeboten für hilfesuchende Mitbürgerinnen und Mitbürger vorhalte. Bund und Land hätten erkannt, dass der Bezirk und der Landkreis von daraus entstehenden finanziellen Lasten befreit werden müssten. Ein Beispiel sei die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die der Bund ab 2014 in voller Höhe trage. Jetzt bestünde die Aussicht, dass sich Bund und Land auch bei den Leistungen für Menschen mit Behinderung finanziell einbrächten. „Ich bin überzeugt, dass letztlich alle gesellschaftlichen Gruppierungen solidarisch dafür eintreten werden, dass die hilfsbedürftigen Mitmenschen die notwendige Unterstützung erhalten“, so Herbert Pressl.

Konrad Hunger führte aus, dass einerseits die Schwerpunktbildung und Spezialisierung der Kreiskliniken, aber auch die höchste medizinische und pflegerische Qualität, die patientenorientierten Behandlungskonzepte, die Innovationsbereitschaft und die Wirtschaftlichkeit die Erfolgsbasis der drei Kreiskliniken unter einem gemeinsamen Dach mit einem zentralen Management seien. Riesige Neu-, Um- und Ersatzbauinvestitionen hätten genauso wie immense Medizintechnikinvestitionen einen Wettbewerbsvorteil bewirkt. Neue Behandlungsangebote und auch die weitere absolute Patientenorientierung garantierten auch in der Zukunft die Absicherung des bayern- und wohl auch deutschlandweit einmaligen Erfolgsmodells mit drei im Gesamten verlustfeien Kreiskliniken auf einem relativ kleinen Raum.

Die Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Neu-Ulm und des Caritasverbandes für Günzburg und Neu-Ulm, Sigrun Rose und Mathias Abel, führten die Dimension eines Wohnungsverlustes vor Augen. Sie lobten den Landkreis, auf Wunsch der Städte, Märkte und Gemeinden die Wohnraumprävention mit zwei Vollstellen ab 2014 zu fördern. Sie habe ihren Betrieb bereits aufgenommen und könne in 70 Prozent einen Wohnungsverlust verhindern. Das bezahlbare Wohnen und Bauen wurde als eine wesentliche soziale Herausforderung definiert.

Die Diskussionen drehten sich um die Chancen oder Gefahren möglicher Verbundlösungen für die Kreiskliniken und die Zukunft der Gynäkologie/Geburtshilfe als Belegabteilung an der Illertalklinik. Landratskandidat Thorsten Freudenberger äußerte dazu seine klare Vorstellung, die er auch in seine Programmbausteine aufnehmen wird. „Ich bin gegen jeden engen Verbund mit anderen Kliniken, Kooperationen auf freiwilliger Basis, wie bereits seit Jahren praktiziert müssen aber bestehen bleiben. Die Gynäkologie/Geburtshilfe an der Illertalklinik wird als Belegabteilung so lange weitergeführt, so lange die personellen Voraussetzungen gegeben sind. Wenn sich diese ändern, muss über eine Kombination aus belegärztlicher und hauptamtlicher Führung bzw. eine reine hauptamtliche Führung wie künftig an der Donauklinik nachgedacht werden.“

Für die Richtigkeit:
Bellenberg / Nersingen-Unterfahlheim, 4.2.2014
Roland Bürzle / Thorsten Freudenberger

4.Bürgerforum „Soziales und Gesundheit“ - Pressemitteilung Landrats- und Kreistagswahlkampf der CSU im Landkreis Neu-Ulm