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29.12.2013

CSU-Kreisverband Neu-Ulm Dialog mit der Wirtschaft – erfolgreiches zweites Bürgerforum der CSU

Breite Zustimmung zu seinen Programmbausteinen zur Weiterentwicklung des Landkreises Neu-Ulm im Wirtschaftsbereich erfuhr der Landratskandidat der CSU, Thorsten Freudenberger, bei einem Bürgerforum im Bahnhofhotel in Illertissen.  Die Programmbausteine knüpfen an die Standortstärke des Landkreises an, die hervorragend von Landrat Erich Josef Geßner entwickelt worden sei. Hervorgehoben wurde diese vor allem von Unternehmern, die zudem effiziente und schnelle Genehmigungsverfahren seitens des Landratsamtes ausdrücklich lobten und als klaren Standortvorteil nannten.

Programmbausteine von Thorsten Freudenberger sind beispielsweise die Unterstützung von Firmenneugründungen sowie bei der immer wichtiger werdenden Fachkräftesicherung und –gewinnung, die Förderung der Regionalisierung der Produktherstellung und –ver-marktung und der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien zu einem Energiemix. Weiterhin sei es das Handwerk, das mit seinen Leistungen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Ausbildung in der Region leiste. Eine erstklassige Verkehrsanbindung und der flächendeckende Ausbau des schnellen Internets nannte Freudenberger als weitere wichtige Standortfaktoren. Alle Besucher des Bürgerforums waren sich darin einig, dass die Wirtschaftsfreundlichkeit und die Attraktivität des Landkreises als Arbeits- und Wohnplatz höchste Priorität haben müssten. Ein attraktiver Landkreis müsse vor dem Hintergrund des demografischen Wandels dafür werben, dass Menschen hier bleiben und auch verstärkt zu uns kommen.

Firmenchef und Kreisrat Armin Oßwald stufte die Bürgernähe und die Standortbedingungen im Landkreis Neu-Ulm als optimal ein. Im Gegensatz dazu behandle der Bund beispielsweise bei den Stromumlagen die Klein- und Mittelbetriebe stiefmütterlich im Vergleich zu den Großbetrieben. Während energieintensive Großbetriebe eine Befreiung von Stromumlagen erhielten, müssten sie Klein- oder Mittelbetriebe voll zahlen und seien so im Wettbewerbsnachteil. Hier müsse auf bundespolitischer Ebene unbedingt gegengesteuert werden.

Jürgen Eisen, Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat von Illertissen und Bürgermeisterkandidat der CSU, stellte Illertissen als „attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort“  vor. Allerdings verfüge Illertissen über keine für Bestandsbetriebe und Neuansiedlungen sofort nutzbare Gewerbeflächen. Die Unternehmen müssten selbst auf die Suche gehen. Dies führe zu einer unerwünschten Zersiedelung der Landschaft.  Diese Zufallspolitik müsse durch eine Vorratspolitik ersetzt werden. Mit dem Trassenvorschlag habe die CSU Illertissen zur Verbindung der Staatsstraße 2031 und dem neuen Autobahnanschluss bei Bellenberg die Weichen für eine Umsetzung gestellt.

Thomas Miller, Netzführungsleiter der Lechwerke, zeigte auf, welche Anstrengungen notwendig sind, um den Ersatzstrom für den wegfallenden Atomstrom zu den Verbrauchschwerpunkten zu leiten. Oberstes Gebot seien Netzstabilität und Versorgungssicherheit auf der einen und Finanzierbarkeit auf der anderen Seite. Im Versorgungsgebiet der Lechwerke seien 60.000 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Sie sollen bis 2020 auf voraussichtlich 100.000 steigen. Er rechne damit, dass die neue Bundesregierung das EEG verträglicher und gerechter regle.

In der Diskussion kamen noch die Modernisierung der Illertalbahn, die Stärkung der Berufsschulen in Neu-Ulm und Illertissen und die erschwerte Personalgewinnung von Klein- und Mittelbetrieben im Vergleich zu Großbetrieben zur Sprache. Insgesamt wurde deutlich, dass es für die Wirtschaft sehr wichtig ist, dass der Landkreis Neu-Ulm dieses Jahr als erste Bildungsregion in Bayern zertifiziert werden konnte. „Beste Bildungsangebote sind Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg“, resümierte Landratskandidat Freudenberger am Ende des zweiten von fünf Bürgerforen, bei denen die Menschen direkt in die Programmgestaltung der CSU für die Landrats- und Kreistagswahl einbezogen werden.

Vöhringen, 29.12.2013 – Thorsten Freudenberger


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