Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger Thorsten Freudenberger
13.12.2013

CSU-Kreistagsfraktion „Bahn und Bus aus einem Guss“ Bürgerforum zum Thema Mobilität

Am Vorabend der Eröffnungsfahrt anlässlich der Reaktivierung der Bahnstrecke von Senden nach Weißenhorn für den Personenverkehr lud die CSU um Landkreis Neu-Ulm zu einem Bürgerforum zum Thema „Bahn und Bus aus einem Guss“ in das Hotel „Feyrer“ am neuen Busbahnhof in Senden ein. Neben dem ÖPNV stand insgesamt das Thema der Mobilität im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zu insgesamt fünf Bürgerforen, bei denen die CSU und ihr Landratskandidat Thorsten Freudenberger mit Bürgerinnen und Bürgern über wesentliche Inhalte ihres Wahlprogrammes „Erfolge fortschreiben – Zukunftsimpulse setzen“ sprechen wollen.

Der Einladung folgten neben Bürgerinnen und Bürgern auch Fachleute, darunter Busunternehmer sowie Nahverkehrsberater und –organisatoren. Ulrich Grosse, der im Auftrag des Landkreises Neu-Ulm das Zug-Bus-Konzept erstellt hat, erläuterte nach dem Grußwort des Ortsvorsitzenden Klaus P. Hruschka zum Auftakt seine Leitgedanken und seine Linienpläne im Einzelnen. „Mein Auftrag war es, ein attraktives Bahn-Bus-Angebot als Alternative zum Auto auszuarbeiten.“ Er habe 380.000 durch den Bahnverkehr freigewordene Buskilometer/Jahr einsetzen können. „Damit habe ich eine Verdichtung und Vertaktung (Stundentakt während der Woche bzw. Zwei-Stunden-Takt am Wochenende) der Busverkehre zwischen den Zug-Bus-Drehscheiben in Senden sowie Weißenhorn mit der Umgebung (Vöhringen, Illerberg, Illerzell, Aufheim, Hittistetten, Witzighausen) sowie Pfaffenhofen und Roggenburg mit Umland planen können. Senden und Weißenhorn verfügten künftig über vertaktete Bus-Stadtverkehre. Senden sei mit der Bahn und dem Bus viertelstündlich mit Ulm/Neu-Ulm verbunden. Die Teilnehmer lobten diesen „Quantensprung“ in der Infrastruktur des Landkreises.

Die Diskussionen unter der Moderation des Sendener CSU-Bürgermeisterkandidaten Raphael Bögge drehten sich um Linienführungen und Haltestellen der Busse, um den Bau- und Ausstattungszustand der Illertalbahn, um Bahnübergangsschließzeiten in Senden sowie um die Fahrplangestaltung für die Schulbusverkehre. Dazu brachten die Teilnehmer teilweise Zusatz- und Verbesserungsvorschläge ein. DING-Geschäftsführer Thomas Mügge und Busunternehmer Josef Brandner merkten an, dass vor allem die Organisation der Schulverkehre für alle Beteiligten eine dauerhafte Herausforderung sei. Die Schülerströme und die Schulanforderungen änderten sich regelmäßig.

Stellvertretender Landrat Roland Bürzle erklärte, dass der Landkreis ständig an einem attraktiven Nahverkehrsangebot arbeite. Der anderweitige Einsatz der freigewordenen Buskilometer koste den Landkreis rund 900.000 EUR zusätzlich zum bisherigen Aufwand von 12,1 Mio. EUR. Jetzt liefen die Arbeiten zur Aktualisierung des Nahverkehrsplanes unter Federführung eines Fachbüros, wobei vor allem der südliche Landkreis betrachet werde.
Landratskandidat Thorsten Freudenberger zeigte sich erfreut über das rege Interesse an der Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis. Er brachte die Ergebnisse der Diskussionen auf den Punkt. „Die wiedereröffnete Bahnstrecke ist das Rückgrat der geplanten Regio-S-Bahn. Hierfür muss die Illertalbahn grundlegend modernisiert werden, wobei kurzfristig der Bau der Doppelspur zwischen Neu-Ulm/Finninger Straße und Senden, die benutzerfreundliche Bahnsteighöhe und der schienenfreie Zugang zu den Bahnsteigen und mittel- bzw. langfristig die Elektrifizierung sowie der weitere Ausbau der Zweigleisigkeit in südlicher Richtung angesagt sind. So werden auch in Zukunft die Voraussetzungen für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im Einklang mit der Ökologie geschaffen.“ Weitere Schwerpunkte, die sich unter anderem auch aus den Diskussionen während des Bürgerforums ergeben haben, sind aus Sicht der CSU und Thorsten Freudenberger:

  • Reaktivierung der Bahn Senden-Weißenhorn und neues Bus-Schiene-Konzept ein enorm wichtiger Schritt, aber nicht der Endpunkt der Entwicklung des ÖPNV
  • regelmäßige Überprüfung und Modifizierung von Strecken und ÖPNV-Angeboten, wenn nötig
  • Hauptaugenmerk muss nun auf einer weiteren Optimierung des ÖPNV  im südlicher Landkreis Neu-Ulm liegen
  • große Bedeutung der Verkehrslenkung und Fahrgastinformation: Telematik
  • besonders wichtig: kundefreundliche, zuverlässige und sichere Beförderung der Schülerinnen und Schüler
  • Offenheit für neue Mobilitätskonzepte: Car-Sharing-Modelle, Ausbau Car2go, Mitfahrzentrale

Für die Richtigkeit:
Vöhringen, 15.12.2013
gez. Thorsten Freudenberger

CSU-Kreistagsfraktion „Bahn und Bus aus einem Guss“ Bürgerforum zum Thema Mobilität